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Anlagen- & Anbauraumplanung

Anbauanlagen, die funktionieren — geplant, bevor die erste Wand steht.

Standort, Räume, Zonen und Klima entscheiden, ob eine Anlage die geplante Ernte liefert — und lassen sich nach dem Bau kaum noch ändern. Wir planen sie ausgehend von Ihrem Ernteplan, abgestimmt auf Architekt, TGA-Planer und Behörden, und setzen sie mit Partnern bis zur schlüsselfertigen Anlage um.

Für Anbauvereinigungen, Medizinalcannabis-Start-ups, Investoren und Architekten

Research Gardens

Projekt

Ihre Anbauanlage

Auf einen Blick

Ausgangspunkt
Ernteplan, Standort, Rechtsrahmen
Ergebnis
Raumprogramm, Layout & CAD, Zonierung, Technikkonzepte
Bauform
Gebäude, Container oder Gewächshaus
Schnittstellen
Architekt, TGA-Planung, Behörden
Umsetzung
Mit Partnern bis zur schlüsselfertigen Anlage
Projektphasen
  1. 1 Machbarkeit
  2. 2 Planung
  3. 3 Finanzierung
  4. 4 Qualität
  5. 5 Betrieb

Schwerpunkt: Planung · unterstützend: Machbarkeit, Qualität

beratene Unternehmen entlang der Cannabis-Wertschöpfungskette
45+
Wochen für Standortcheck und Raumprogramm — Beispiel medizinische Anlage
~2
Monate vom Kick-off bis zur Inbetriebnahme — Beispiel medizinische Anlage
18–24
Anbau- und Verarbeitungsbetriebe nach GACP/GMP vor Ort auditiert
10

Warum zuerst planen

Planungsfehler werden in Beton gegossen.

Eine Anbauanlage ist eine Produktionsanlage: Räume, Klima, Wasser und Menschen müssen jeden Tag zusammenspielen. Was im Plan nicht stimmt, wird teuer, sobald Wände, Kanäle und Leitungen stehen — und zeigt sich oft erst bei der ersten Ernte oder der ersten Begehung durch die Behörde.

  • Standort zu früh festgelegt

    Der Mietvertrag ist unterschrieben, bevor Baurecht, Stromanschluss, Deckenhöhe, Bodenlast, Nachbarschaft und örtliches Klima geprüft sind. Die Folge: Probleme bei der Genehmigung, Nachrüstungen, die das Budget aufzehren, oder eine Klimatisierung, die über Jahre mehr Energie kostet als nötig.

  • Räume, die nicht zur Ernte passen

    Zu wenige Blüteräume für eine gleichmäßige Ernte, kein Platz für Mutterpflanzen, ein Trockenraum, der nach der halben Ernte voll ist: So geht in jedem Zyklus Kapazität verloren.

  • Kreuzende Wege, fehlende Zonen

    Erntegut läuft durch den Anbau, Personal geht vom Abfallraum in die Blüte, eine Schleuse fehlt: ein offenes Tor für Schädlinge und Schimmel, Beanstandungen bei Kontrollen — und nachträglich kaum zu korrigieren.

  • Klima nach Bauchgefühl

    Eine zu knapp ausgelegte Entfeuchtung bedeutet Feuchtespitzen und Schimmel in der späten Blüte; überdimensionierte Anlagen binden Kapital und treiben die Energiekosten über Jahre.

Beispiel-Layout

Ein gutes Layout trennt, was sich nicht begegnen darf.

Das Beispiel zeigt eine medizinische Anlage (GACP/GMP), nachgezeichnet nach einem realen Planungslayout und anonymisiert. Für eine Anbauvereinigung gelten dieselben Prinzipien — meist im kleineren Maßstab.

GMP-Rohlager Waren-schleuse Abfall GACP-Rohlager Fertiglager GMP-Büro& Proben Hasch-raum Rosin Verpa-ckung Trimming Wagen-wäsche Abtropf Blüte 1 Blüte 2 Blüte 3 Blüte 4 Vegetation Trocknung 1 Trocknung 2 Trocknung 3 Wagenlager Büro UmkleideGMP W UmkleideM UmkleideGACP W Kantine Büro Bewässerung Blüte 5 Blüte 6 Blüte 7 Blüte 8 Technik Mutterraum 1 Mutterraum 2 GMP GACP FLUR
Beispiel-Layout · Medizinische Anlage (GACP/GMP) GMP-Bereich Anbau Nebenräume

Seitlich wischen, um den ganzen Plan zu sehen

  1. 1

    Eine Richtung für das Produkt

    Von den Trockenräumen läuft das Erntegut entlang der oberen Raumreihe — Trimming, Verpackung, Fertiglager — bis zur Warenschleuse. Kurze Wege, eine Richtung.

  2. 2

    Umkleiden je Hygienezone

    Getrennte Umkleiden und Zugänge für den GMP- und den GACP-Bereich, durch Wände und Schleusen sauber getrennt — so betritt das Personal jede Zone in der passenden Kleidung.

  3. 3

    Anbauräume als Modul

    Acht etwa gleich große Blüteräume statt einer großen Halle: Ernten lassen sich staffeln, und ein Problem bleibt in einem Raum.

  4. 4

    Genetik im eigenen Bereich

    Zwei eigene Mutterräume halten die genetische Basis der ganzen Anlage von den Blüteräumen getrennt.

  5. 5

    Technik, wo sie gebraucht wird

    Bewässerung und Technikräume liegen am Flur der Anbauräume, Wagenwäsche und Wagenlager direkt neben der Trocknung.

Was wir planen

Sechs Bausteine — vom Standort bis zur schlüsselfertigen Anlage.

Sie beauftragen das ganze Paket oder einzelne Bausteine — etwa nur den Standortcheck, bevor Sie einen Mietvertrag unterschreiben, oder das Raumprogramm als Vorgabe für Ihren Architekten.

  • 01 Standort & Machbarkeit

    • Bewertung möglicher Standorte und Bestandsgebäude
    • Örtliches Klima: Bewertung für eine energieschonende Klimatisierung und die Betriebskosten
    • Genehmigungsfragen, Strom- und Wasseranschluss, Deckenhöhe, Bodenlast, Zufahrt und Sicherheit
    • Gebäude, Container oder Gewächshaus — Varianten im Vergleich
    • Go oder No-Go, bevor Sie Miet- oder Kaufvertrag unterschreiben

    Ergebnis Standortbewertung mit Empfehlung

  • 02 Raumprogramm

    • Mutterpflanzen, Vermehrung, Vegetation und Blüte
    • Trocknung, Trimming, Verpackung und Lager
    • Schleusen und Hygienezonen, Personal- und Umkleidebereiche
    • Technikräume für Klima, Wasser und Elektro

    Ergebnis Raumbuch mit Flächen und Anforderungen je Raum

  • 03 Layout, Zonierung & CAD

    • Layoutvarianten mit Tisch- und Regalanordnung
    • Personal- und Materialflüsse ohne Kreuzungen
    • GMP-gerechte Zonierung: Schleusen, reine und unreine Bereiche, Zutrittszonen
    • CAD-Pläne als Grundlage für Architekt und TGA

    Ergebnis Layout-, Zonen- und Flusspläne in CAD

  • 04 Klima, Licht & Bewässerung

    • Zielklima je Raum und Phase: Temperatur, Luftfeuchte, VPD
    • Kühl- und Entfeuchtungslasten, Lüftung und Filterung
    • Lichtkonzept: Leuchten, Lichtintensität, Wärmeeintrag
    • Bewässerung: Wasseraufbereitung, Düngung, Drainage

    Ergebnis Technikkonzepte, umgesetzt mit Partnern

  • 05 Dimensionierung & Ausbaustufen

    • Ernte- und Zyklusplan als Ausgangspunkt
    • Anzahl und Größe der Räume, Kapazität von Trocknung und Verarbeitung
    • Endausbau geplant, Bau in Stufen aus dem Cashflow
    • Capex- und Opex-Basis für den Business- und Liquiditätsplan

    Ergebnis Eine Dimensionierung, die technisch und wirtschaftlich aufgeht

  • 06 Genehmigung & Umsetzung

    • Zuarbeit zum Bauantrag, gemeinsam mit Ihrem Architekten
    • Layout-, Zonen- und Flusspläne für Erlaubnisanträge
    • Abstimmung mit Partnern bis zur schlüsselfertigen Anlage
    • Übergabe an QMS und Hygienekonzept

    Ergebnis Unterlagen für Behörden, Architekt und ausführende Firmen

„GMP-gerecht“ heißt: Das Layout unterstützt Qualifizierung und Inspektion, statt ihnen im Weg zu stehen. Ob eine Anlage GMP-konform ist, entscheiden Qualitätssystem, Qualifizierung und Inspektion. Und GMP heißt nicht Reinraum: Für Cannabis als nicht steriles Produkt reichen in den meisten Prozessräumen in der Regel kontrollierte, nicht klassifizierte Bereiche (CNC). GACP/GMP-Qualitätssysteme

Was das für Sie bedeutet

  • Anbauvereinigungen & CSCs

    Eine Anlage, die zum Bedarf Ihrer Mitglieder und zu Ihrem Budget passt — hygienisch, sicher und mit kleinem Team zu betreiben.

  • Medizinalcannabis-Start-ups

    GACP/GMP-gerechte Zonierung und Wege ab der ersten Skizze — damit das Layout Ihren Erlaubnisantrag und spätere Inspektionen trägt.

  • Investoren

    Ein Plan, den Sie prüfen können: Dimensionierung, Raumprogramm und Kostenbasis passend zum Business Case — und Warnsignale, bevor Geld fließt.

    Due Diligence
  • Architekten & Fachplaner

    Anbauanforderungen in einer Form, mit der Sie arbeiten können: Raumbuch, Lasten, Zonen und Wege — und ein Gegenüber für alle Fragen aus Betreibersicht.

Dimensionierung & Planungssoftware

Dimensioniert vom Ernteplan aus — und in einem Modell durchgerechnet.

Wir beginnen nicht mit der Fläche, sondern mit der Frage, wie viel Sie wie oft und in welcher Qualität ernten wollen. Daraus folgen Anzahl und Größe der Räume, die Kapazität von Trocknung und Verarbeitung, die technischen Lasten — und am Ende die Kosten. Dafür nutzt Research Gardens eine eigene Planungssoftware.

  • Varianten schnell vergleichen

    Layoutvarianten mit stimmiger technischer Dimensionierung und sichtbaren Kostenfolgen — bevor jemand sie im Detail ausarbeitet.

  • Endausbau planen, in Stufen bauen

    Zuerst entsteht der GACP/GMP-Kern; weitere Anbaustufen folgen, sobald der Cashflow sie trägt — ohne die laufende Produktion zu unterbrechen.

  • Vom Plan zu den Zahlen

    Raumdatenblätter mit Vollkostensicht fließen direkt in Capex, Opex, Liquidität, Bilanz und GuV.

Die Software ersetzt nicht die Planung und die Berechnungen von Architekten und TGA-Fachplanern. Sie gibt ihnen — und Ihnen — einen konsistenten Ausgangspunkt.

Planungssoftware

schematisch

  1. 1

    Layout skizzieren

    Räume zeichnen oder einen vorhandenen Grundriss (PDF) maßstäblich kalibrieren.

  2. 2

    Raumliste

    Fläche, Volumen, Luftwechsel und Volumenstrom für jeden Raum.

  3. 3

    Klimalasten

    Kühlung und Entfeuchtung, Sommer und Winter — je Raumtyp: Blüte, Vegetation, Mutterpflanzen, Stecklinge, Waschbereich, Trocknung.

  4. 4

    Leitungsnetze

    Aus dem Layout erzeugt: Trassen, Lüftungskanäle nach Volumenstrom, Lüftungsgeräte, Kaltwasser-, Trinkwasser- und Bewässerungsleitungen.

  5. 5

    Raumausstattung

    Tische, Leuchten und Bewässerung in jedem Raum.

  6. 6

    Pläne & Datenblätter

    Bemaßter Plan als PDF, 2D und 3D, mehrere Geschosse und Gebäude; Raumdatenblätter mit Vollkostensicht.

  7. 7

    Capex, Opex & Liquidität

    Halbautomatisch aus dem Plan abgeleitet — bis zu Bilanz und GuV.

Ausbaustufen

Stufe 1
Stufe 2
Stufe 3
GACP/GMP-Kern Anbaustufe in Betrieb

…und so weiter, sobald der Cashflow die nächste Stufe trägt.

Bauform

Gebäude, Container oder Gewächshaus?

Die beste Bauform gibt es nicht — nur die, die zu Ernteplan, Standort, Budget und Zeitplan passt. Wir vergleichen die Varianten mit denselben Annahmen, damit die Entscheidung auf Zahlen beruht statt auf Vorlieben.

  • Video: Anbauraum für Anbauvereine im Deep Dive

    01

    Indoor im Gebäude

    Stärken

    • Volle Kontrolle über Klima und Licht, das ganze Jahr
    • Gleichbleibende Qualität und planbare Ernten
    • Gut geeignet für GMP-gerechte Zonierung

    Worauf achten

    • Höchster Energiebedarf für Licht und Klimatechnik
    • Bestandsgebäude: Dämmung, Deckenhöhe, Stromanschluss
    • Nutzungsänderung mit dem Bauamt klären

    Passt oft für: Medizinalcannabis-Produktion, Anbauvereinigungen mit passendem Gebäude

  • Video: der Buds-&-Leaves-Container

    02

    Grow-Container

    Stärken

    • Schnell aufgestellt, modular erweiterbar
    • Mieten statt kaufen — etwa bei unserem Partner Buds & Leaves
    • Wenig Bauarbeiten vor Ort

    Worauf achten

    • Begrenzte Anbaufläche je Einheit
    • Trocknung, Verarbeitung und Personalbereiche braucht es trotzdem
    • Fundament, Anschlüsse und Genehmigung sind trotzdem zu planen

    Passt oft für: Schneller Start, Pilotphasen, Erweiterung bestehender Anlagen

  • Journal: Fotostrecke einer kalifornischen Gewächshausfarm

    03

    Gewächshaus

    Stärken

    • Sonnenlicht senkt den Energiebedarf für Beleuchtung
    • Große Anbauflächen möglich
    • Rolltische nutzen die Grundfläche effizient

    Worauf achten

    • Klima und Licht schwanken mit Jahreszeit und Wetter
    • Verdunkelung, Zusatzlicht und Schädlingsmanagement für gleichbleibende Qualität
    • Sicherungskonzept für eine Glas- oder Folienhülle

    Passt oft für: Größere Mengen, Standorte mit passendem Klima, Hybridkonzepte

Vorgehen

In fünf Schritten vom Erstgespräch zur schlüsselfertigen Anlage.

  1. 1

    Phase 1 · Machbarkeit

    Ziele & Ernteplan

    Erstgespräch und Workshop: Produkt, Mengen, Qualitätsziele, Rechtsrahmen, Budget und Zeitplan. Gemeinsam legen wir den Ernteplan fest, an dem sich alles Weitere bemisst.

    Ergebnis: Planungsgrundlage

  2. 2

    Phase 1 · Machbarkeit

    Standort & Machbarkeit

    Begehung oder Unterlagenprüfung der infrage kommenden Objekte inklusive örtlichem Klima und seiner Wirkung auf eine energieschonende Klimatisierung; Vergleich von Gebäude, Container und Gewächshaus — Go oder No-Go, bevor Verträge unterschrieben sind.

    Ergebnis: Standortbewertung

  3. 3

    Phase 2 · Planung

    Raumprogramm & Layout

    Raumprogramm aus dem Ernteplan, Layoutvarianten mit Zonen und Wegen, technische Dimensionierung und Kostenfolgen je Variante — dann die Entscheidung.

    Ergebnis: Raumbuch, Layout, CAD

  4. 4

    Phase 2 · Planung

    Technikkonzepte & Schnittstellen

    Klima-, Licht- und Bewässerungskonzept mit unseren Partnern; Übergabe der Anforderungen an Architekt und TGA-Planer, offene Punkte gemeinsam geklärt.

    Ergebnis: Technikkonzepte

  5. 5

    Phase 2 → 4

    Genehmigung & Umsetzung

    Zuarbeit für Bauantrag und Erlaubnisantrag, Umsetzung mit Partnern bis zur schlüsselfertigen Anlage, Übergabe an QMS und Hygienekonzept.

    Ergebnis: Unterlagen für Behörden und Bau

Beispiel medizinische Anlage

Standortcheck und Raumprogramm dauern rund zwei Wochen, der Businessplan rund drei. Danach folgen Detailplanung, Bauantrag, Ausführungsplanung sowie QMS und Hygienekonzept; die Inbetriebnahme folgt 18–24 Monate nach Kick-off.

Wo die Anlagenplanung in Ihrem Projekt steht

Die Anlagenplanung ist Schwerpunkt der Phase 2 und unterstützt die Phasen 1 und 4. Für alles Weitere übernehmen die passenden Leistungen.

  1. Phase 1

    Machbarkeit

    Standort, Markt, Rechtsrahmen

    Diese Leistung · unterstützend

  2. Phase 2

    Planung

    Raumprogramm, Layout, Technik

    Diese Leistung · Schwerpunkt

  3. Phase 3

    Finanzierung

    Capex, Opex, Liquidität

  4. Phase 4

    Qualität

    QMS, SOPs, Hygiene

    Diese Leistung · unterstützend

  5. Phase 5

    Betrieb

    Lieferanten, Audits, Optimierung

Schnittstellen & Partner

Klare Rollen: Wir planen, Fachplaner arbeiten aus, Partner bauen.

An einer Anlage arbeiten viele mit. Wir bringen die Anbauperspektive ein und sorgen dafür, dass sie in jedem Plan ankommt — von den Zeichnungen des Architekten bis zur Installation der Partner.

Research Gardens

Anbauspezifische Planung

  • Ernteplan, Dimensionierung und Raumprogramm
  • Layout, Zonen, Personal- und Materialflüsse
  • Klima-, Licht- und Bewässerungskonzept
  • Abstimmung der Anbauanforderungen mit allen Beteiligten
  • Anbauspezifische Zuarbeit für Bau- und Erlaubnisanträge

Ihr Architekt & Fachplaner

Gebäude und Haustechnik

  • Gebäudeentwurf, Bauvorlagen und Bauantrag
  • Brandschutz und Tragwerksplanung
  • Detailplanung von Lüftung, Elektro und Sanitär
  • Ausführungsplanung und Bauüberwachung

Partnernetzwerk

Umsetzung

Bis zur schlüsselfertigen Anlage.

Nicht enthalten

  • Rechtsberatung und Garantie für Genehmigungen — über Bau- und Erlaubnisanträge entscheiden die Behörden
  • Unterzeichnung von Bauvorlagen, Standsicherheits- oder Brandschutznachweisen
  • Ausführungsplanung und Installation der Haustechnik — durch Partner oder Ihre Fachplaner

Außerdem im Netzwerk

Erlaubnis- und Rechtsfragen
Kanzlei Nelkenstock · Olivia Ewenike · Dr. Fandrich Rechtsanwälte
Vermehrungsmaterial für den Start
Alpine Biolabs · Roots Farms
Partnernetzwerk

Erfahrung

Planungserfahrung — vom Medizinalcannabis bis zur Anbauvereinigung.

Anlagen aus mehreren Blickwinkeln: als Planer, als Betreiber und als Auditor.

Laufende Anlagenplanungen

  • 5 t

    geplante Jahreskapazität

    Deutschland

    Hanapharm

    seit August 2026

  • 20 t

    geplante Jahreskapazität

    Deutschland

    Auftraggeber vertraulich

    seit August 2026

  • 12 t

    geplante Jahreskapazität

    Tschechien

    Auftraggeber vertraulich

    seit August 2026

  • 5 t

    geplante Jahreskapazität

    Türkei

    Auftraggeber vertraulich

    seit Oktober 2026

Kunden nennen wir nur mit ihrer Zustimmung.

  1. seit 2023

    380 nanometer — geplante Medizinalcannabis-Anlage, Deutschland

    Anlagendesign, Aufbau des Qualitätssystems und Investor Relations für eine geplante Medizinalcannabis-Anlage.

  2. seit 2023

    Anbauvereinigungen in Deutschland

    Anlagen- und Liquiditätsplanung für Anbauvereinigungen seit den Eckpunkten zum Cannabisgesetz im Frühjahr 2023 — Anbauvereinigungen und CSCs sind die größte Gruppe unter unseren Kunden.

  3. 2025 – 2026

    CBG Hannover — Aufsichtsrat

    Genossenschaft, die einen Cannabis Social Club und eine Anbauvereinigung verbindet: Aufsicht über die Mittelverwendung, Anlagenplanung und strategische Entscheidungen.

  4. 2021 – 2024

    AvaGro / Avacare — Namibia & Simbabwe

    Planung einer GMP-kompatiblen Cannabis-Produktionsanlage und eines Pflanzengewebekultur-Labors, einschließlich Zonierung, Personal- und Materialflüssen, technischer Ausstattung und Anforderungen an das Qualitätssystem. Berater des ersten GMP-Cannabisprojekts in Simbabwe.

  5. 2023

    STADA (über Corellia) — 10 GACP/GMP-Audits vor Ort

    Vorqualifizierung von ~40 Produzenten und Audits von 10 Anbau- und Verarbeitungsbetrieben in Portugal, Deutschland und Kanada — ein genauer Blick darauf, was in einer Anlage funktioniert und was Auditoren finden.

  6. 2020 – 2021

    Vapes'n'Dabs (CH) — Head of Cultivation

    Aufbau und Betrieb eines 1 Hektar großen Outdoor-CBD-Anbaus und einer Indoor-Produktion; Qualitätskriterien, Businessplanung und erste Konzeptarbeit für eine GMP-Anlage.

Unter den 45+ beratenen Organisationen

  • 24 Anbauvereinigungen & CSCs
  • 5 Medizinalcannabis-Unternehmen
  • 3 Anlagenbau- & Technikunternehmen
Alle Referenzen
Lorenz Minks
Lorenz Minks · Research Gardens · Küsnacht (CH)

Ihr Ansprechpartner

Lorenz Minks

Research Gardens ist eine Beratung aus Küsnacht (Zürich) mit einem Partnernetzwerk für Anlagenbau und Ausführung sowie für regulatorische und strategische Fragen. Sie arbeiten direkt mit mir — vom ersten Standortcheck über die Übergabe an Architekt und Partner, Inbetriebnahme, Personalvermittlung, die Erstellung des Qualitätssicherungssystems und Schulungen bis hin zur Vernetzung mit potenziellen Abnehmern.

Mein Weg in die Planung führte durch den Anbauraum: Gartenbauwissenschaften an der HTW Dresden, dann die Verantwortung für einen 1 Hektar großen Outdoor-CBD-Anbau mit Indoor-Produktion. Später kamen GMP-Qualitätssysteme bei Cannavigia und 10 GACP/GMP-Audits für STADA dazu.

Deshalb plane ich Anlagen aus der Sicht derer, die sie jeden Tag betreiben — und derer, die sie prüfen.

FAQ

Häufige Fragen

Wir haben schon ein Objekt im Blick. Was prüfen Sie?

Ob das Gebäude die Anlage tragen kann, die Sie brauchen: die baurechtliche Ausgangslage und die Fragen, die mit dem Bauamt zu klären sind, Deckenhöhe, Bodenlast, Strom- und Wasseranschluss, Entwässerung, Zufahrt, Sicherheit und Nachbarschaft. Am besten, bevor Sie unterschreiben — manchmal ist das ehrliche Ergebnis, dass ein anderes Objekt unterm Strich günstiger ist.

Gebäude, Container oder Gewächshaus — was passt zu uns?

Das hängt von Ernteplan, Standort, Budget, Zeitplan und Qualitätszielen ab. Wir vergleichen die Varianten mit denselben Annahmen — Fläche, Energie, Personal, Investition —, damit Sie auf einer belastbaren Grundlage entscheiden. Auch Kombinationen sind möglich, etwa Container als Übergang, bis das Gebäude fertig ist.

Was kostet eine Anlage?

Pauschalpreise pro Quadratmeter nennen wir nicht — Zustand des Gebäudes, Bauform und technischer Standard machen einen zu großen Unterschied. Aus Raumprogramm und technischer Dimensionierung leiten wir je Variante eine Capex- und Opex-Basis ab, die direkt in den Business- und Liquiditätsplan fließt. Reicht das Budget nicht für den Endausbau auf einmal, planen wir in Stufen: zuerst den GACP/GMP-Kern, weitere Anbaustufen, sobald der Cashflow sie trägt.

Übernehmen Sie den Bauantrag?

Wir erarbeiten die anbauspezifischen Teile und unterstützen Ihren Architekten: Raumprogramm, Layout, Zonen- und Flusspläne und die Betriebsbeschreibung. Die Bauvorlagen erstellt und unterzeichnet der Architekt; Erlaubnis- und Rechtsfragen klären Anwälte aus unserem Netzwerk. Eine Genehmigung lässt sich nicht garantieren — die Entscheidung liegt bei den Behörden.

Bauen Sie die Anlage auch?

Nicht selbst. Research Gardens plant, die Umsetzung erfolgt mit Partnern — CarbonActive für den Anlagenbau, Cultivatec für die technische Raumplanung, Agropharm als Generalunternehmer, Fluence für die LED-Beleuchtung und Buds & Leaves für mietbare Grow-Container — bis zur schlüsselfertigen Anlage. Für alle Fragen rund um den Anbau bleiben wir Ihr Ansprechpartner.

Wie lange dauert die Planung?

Im typischen Projektablauf — Beispiel medizinische Anlage — stehen Standortcheck und Raumprogramm nach rund zwei Wochen, der Businessplan nach rund drei. Danach folgen Detailplanung, Bauantrag, Ausführungsplanung und QMS; die Inbetriebnahme folgt 18–24 Monate nach Kick-off. Für Ihr Projekt erhalten Sie nach dem Erstgespräch einen konkreten Zeitplan; er hängt vor allem vom Objekt und vom Genehmigungsverfahren ab.

Nächster Schritt

Sie planen eine Anlage oder einen Anbauraum?

Erzählen Sie uns von Standort, Ernteziel und Zeitplan. In einem kostenlosen 30-Minuten-Gespräch klären wir, wo Sie stehen und was der nächste sinnvolle Schritt ist.

Hilfreich für das Erstgespräch

  • Adresse, Grundrisse oder Fotos des Objekts — falls vorhanden
  • Zielmenge oder Mitgliederzahl
  • Rechtsrahmen — z. B. KCanG, Medizinalcannabis, Pilotprojekt
  • Budget und Zeitplan